Der Weg zur finanziellen Selbstbestimmung

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Ist es für durchschnittlich bemittelte Anleger möglich und zumutbar, sich selbst um die Vermögensbildung zu kümmern?

Natürlich ist es das.

Da mag der eine oder andere Finanzberater mahnend und warnend die Melodie einer bekannten Mannheimer Heulboje anstimmen:

Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer!

Doch der Weg zur finanziellen Selbstbestimmung verläuft weitaus weniger steinig als die meisten Leute glauben. Sofern man grundsätzlich bereit ist, sich einmal aufzuraffen und mit dem Thema Geldanlage zu beschäftigen.

Interviews mit „do it yourself“-Anlegern

Um aufzuzeigen, dass es sich bei der ganzen Angelegenheit nicht um Hexenwerk handelt, habe ich drei Interviews mit „ganz normalen Menschen“ geführt, wie es im Mediensprech so schön heißt.

Alle drei haben im Alltag anderes zu tun, als sich pausenlos mit ihren finanziellen Angelegenheiten zu beschäftigen. Sie eint aber der Wunsch, auf eigene Faust Vermögen zu bilden.

Was nicht zuletzt an negativen Erfahrungen liegt, die in der Vergangenheit mit Bank- oder vermeintlich unabhängigen Finanzberatern gemacht wurden.

Dabei hat sich keiner meiner Gesprächspartner sofort mit Begeisterung auf das Thema gestürzt. Typischerweise vergeht eine gewisse Zeit des Verdrängens und Aufschiebens, bevor man sich den entscheidenden Ruck gibt und die Sache wirklich anpackt. Das ging auch mir nicht anders.

Meine Interviewpartner sind:

Andreas Kowacsik, Fotograf aus Wien

Andreas Kowacsik Kennengelernt habe ich Andreas über meinen Online-Kurs ZENinvestor. Andreas war einer der ersten Teilnehmer und hat mir mehrfach geschrieben, um ausstehende Fragen zum passiven Investieren zu klären.

„Wenn ich zurückblicke, dann würde ich mich sicherlich früher damit beschäftigen und auch früher anlegen. Mein Fehler war eben, nichts zu tun.“

Das Interview als Podcast hören

Möchtest du das Interview mit Andreas Kowacsik lieber lesen? Klicke hier.

Nadja Bungard, PR-Beraterin aus Berlin

Nadja BungardNadja habe ich über Twitter kennengelernt, kurz nachdem ich mit zendepot gestartet war. Sie hat mich bereits mehrfach interviewt, wofür ich mich nun gerne revanchiere.

„Geldanlage ist so ein Thema, mit dem ich mich nie besonders gerne beschäftigt habe. Ich war immer froh, wenn das vom Tisch war.“

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Thomas Wirtz, Qualitätsmanager aus Aachen

Thomas Wirtz Thomas ist ebenfalls Absolvent meines Online-Kurses ZENinvestor und hat mir im Nachgang immer wieder kluge Fragen zum passiven Investieren gestellt.

„Ich habe mit 30 eigentlich relativ spät angefangen, denke ich, das hätte durchaus auch schon zehn Jahre eher passieren dürfen. Aber Hauptsache, man fängt überhaupt an und kümmert sich darum.“

Das Interview als Podcast hören

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Investieren kann man lernen

Erfolgreich Vermögen bilden in Eigenregie ist machbar, vorausgesetzt du hast das richtige Know-how. Mit meinen Online-Kurs ZENinvestor kannst du dir das notwendige Wissen auf unterhaltsame Weise aneignen.

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Bildquelle: Pixabay (bearbeitet), lizensiert unter CC0 1.0

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  • Daniel 30. April 2015, 09:58

    Hallo Holger,

    das ist wirklich eine klasse Idee mit den drei Interviews und bringt viel mehr als ein normaler Blogartikel. So untermauerst Du noch deutlich mehr das Bedürfnis auf eigene Faust Vermögen zu bilden, weil es alle Deine Aussagen in den Artikeln glaubwürdig unterstreichst.

    Was sind die Pain Points eines ganz normalen Sparers?
    Wie einfach kann ich Geld anlegen?
    Und vor allem: Wie viel Zeit brauche ich täglich dafür?

    Das Interessante ist dabei, dass die Fragen eigentlich immer dieselben sind. Genauso wie die Unsicherheit. Bei mir war das anfangs genauso und ich bin allein darauf gekommen.

    Coole Investitionshilfen wie Zendepot oder Zeninvestor gab es da noch nicht. Und jetzt versuche ich mit meinem Blog „Finanzrocker“ meine Erfahrungen damit auch weiterzugeben. Diese Erfahrungen haben – ähnlich wie bei Deinen Interviewpartnern – die größte Strahlkraft.

    Deshalb vielen Dank für die Interviews und den Artikel! Klasse!

    Viele Grüße
    Daniel von Finanzrocker

  • Claudius 30. April 2015, 10:38

    Ich habe auch das Gefühl, dass das Thema Geldanlage zu Unrecht gefürchtet und deshalb unter den Teppich gekehrt wird. Die Geldanlage ist eigentlich logisch und einfach und es kann durchaus Spaß machen sich damit zu beschäftigen und langfristig erfolgreich zu werden. Diese Einsicht muss man nur erstmal gewinnen und dabei helfen solche Podcasts, Blogs oder Videos.
    Gruß,

    Claudius

  • Dummerchen 30. April 2015, 10:47

    Sympathische Interviewpartner! Es ist schon verblüffend (und bezogen auf die eigene Person beruhigend) zu sehen, dass die Einstiegsprobleme fast immer die gleichen sind: Unsicherheit, fehlende Grundkenntnisse (beides oftmals von außen, d.h. den Finanzzirkus (Medien, Institutionen) begünstigt) und kaum eine Möglichkeit, sich im näheren Umfeld austauschen zu können. Dann braucht es oftmals wirklich den nötigen Leidensdruck (z.B. Niedrigzinsumfeld), um tatsächlich aktiv zu werden.

    Die drei Interviewpartner scheinen mir auf einem guten Weg zu sein – beruhigend finde ich, dass sie alle nicht überstürzt sondern bedacht an ihr Handeln gegangen sind (oder es hoffentlich noch werden, gell Nadja ;-)!). Lieber einem gereiften Entschluss folgen als unüberlegt zu agieren, ohne die richtige innere Einstellung zu haben. Da scheint Dein Kurs gute Arbeit geleistet zu haben.
    Die Aussage „Ich finde das super, wenn es steigt, und ich finde es super, wenn es fällt. Einmal kann ich mich freuen, ein anderes Mal kann ich nachkaufen.“ ist schon bemerkenswert für einen Neuanleger. Ich hoffe, dass diese Einstellung auch den ersten Börsenrücksetzer/-crash übersteht. Hat man den erst geschafft, wird es zukünftig meist einfacher. Ich drücke die Daumen!

  • Finanzkoch 1. Mai 2015, 00:50

    Hallo Holger,

    ich finde es klasse, dass du immer wieder die Abwärtsrisiken ansprichst. Alle drei Interviewpartner machen den Eindruck, als ob Sie sich sehr bewusst, für diese Form der Geldanlage, entschieden haben. Beste Voraussetzungen den Schwankungen der Märkte zu trotzen und langfristig Erfolg zu haben.

    schöne Grüße
    Finanzkoch

  • Robert Curth 2. Mai 2015, 07:34

    Hallo Holger! Danke für die Interviews 🙂 Habe sie sehr gerne gehört!

  • Axel Walldorf 4. Mai 2015, 19:31

    Sehr guter Artikel!
    Sich aufraffen und die Erfahrung machen, dass das alles nicht so schwer ist, wie es andere behaupten – das ist das Stichwort. Nur weil viele Leute uns das Gegenteil erzählen, um ihren Job nicht zu verlieren, bedeutet das noch lange nicht, dass das auch der Wahrheit entspricht!
    Viele Grüße,
    Axel

  • Der goldene Adler 6. Mai 2015, 15:59

    Ich kümmere mich auch selber um meine Vermögensbildung. Dafür habe ich viele Bücher gelesen und folge ich regelmäßig Finanzzeitschriften und Blogs. Für mich ist es einfach, weil ich dazu die Leidenschaft habe. Ich habe mich immer um Wirtschaft und Zahlen interessiert. Leider ist nicht jeder so wie ich. Die haben keine Zeit oder Lust, sich mit diesen Themen zu beschäftigen. Für diese Leute wird ein Finanzberater eventuell hilfreich, damit sie überhaupt was tun. Ich kenne viele Leute, die noch tausende Euro auf dem Girokonto haben.

    • Dan 10. Mai 2015, 17:39

      „Ich kenne viele Leute, die noch tausende Euro auf dem Girokonto haben.“

      Keine Sorge. Diese Spezies wird bald aussterben.

  • Max 9. Mai 2015, 17:58

    Man sieht auch sieht hier wieder sehr schön, daß man sich selbst mit Geldanlage beschäftigen sollte. Ansonsten verhindert die eigene Bank durch ihre „Beratung“, daß man vermögend wird.

  • Axel Walldorf 26. August 2015, 17:06

    Hallo,
    sehr gute Idee, da sie sehr authentisch ist!
    Vielleicht kann man so noch mehr Leute dazu motivieren, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen 🙂
    Viele Grüße