Richtig finanzielle Ziele setzen

Kostenloser E-Mail-Kurs:
Altersvorsorge für Gestresste – Wie du mit der Z.E.N.-Methode eigenständig & zeitsparend Vermögen aufbaust
Klicke hier, um jetzt mit dem Kurs zu starten.

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.
(Laotse)

Wenn du beim Vermögensaufbau erfolgreich sein willst, solltest du dir (ambitionierte) Ziele setzen.

Wie du dabei am Besten vorgehst, erfährst du in diesem Artikel.

Klarheit über den Zeithorizont

Es macht Sinn, finanzielle Ziele in drei unterschiedliche Zeiträume zu fassen:

  • Kurzfristig (diese möchtest du in den nächsten 12 Monaten erreichen)
  • Mittelfristig (diese willst du in 3-5 Jahren erreicht haben)
  • Langfristig (10-30 oder noch mehr Jahre)

Im Zusammenhang mit monetären Zielen würde beispielsweise folgende Einteilung Sinn ergeben:

  • Kurzfristig: Verdopplung der Sparquote von 10 auf 20 Prozent (bezogen auf dein Nettoeinkommen)
  • Mittelfristig: Steigerung des Nettoeinkommens um 500 bis 1.000 Euro pro Monat
  • Langfristig: Kapitalvermögen von 1 Million Euro bis zum 60. Lebensjahr

Falls du die Zahlen zu groß oder zu klein findest – nicht vergessen: es sind nur Beispiele!

Qualitative versus quantitative Ziele

Du allein entscheidest über deine Ziele. Es müssen ja auch nicht nur monetäre (quantitative) Ziele sein, die du dir setzt.

Zusätzlich kannst und solltest du dir unbedingt auch Ziele setzen, die qualitativer Natur sind.

Zum Beispiel:

  • Kurzfristig: Reduzierung des Arbeitspensums im Job um 20 Prozent (= 80-Prozent-Stelle) und Aufbau einer nebenberuflichen Selbständigkeit
  • Mittelfristig: Kündigung im Job und hauptberufliche Selbständigkeit mit freier Zeiteinteilung
  • Langfristig: Aufbau eines Unternehmens mit späterem Exit

Und noch einmal: ich nenne hier nur Beispiele.

Input versus Output

Nun liest und hört man immer wieder kritische Stimmen, die Ziele bezüglich des Einkommens (Beispiel: 100k pro Jahr) oder des Vermögens (Beispiel: 1 Million mit 60) in Frage stellen.

Weil konkrete Zahlen letztlich nur „Output“-Grössen sind, die sich unserer Kontrolle entziehen.

Stattdessen solle man sich besser „Input“-Grössen als Ziele setzen. Also, was man konkret zu tun gedenkt, um sein Einkommen und/oder Vermögen zu steigern.

Ich kann dieser stoizistischen Weltsicht einiges abgewinnen.

Also, sich auf die Dinge zu konzentrieren, auf die man Einfluss nehmen kann. Und alles andere links liegen zu lassen.

Kein Widerspruch

Ich sehe an dieser Stelle aber keinen Widerspruch zwischen Input und Output.

Weil ich glaube, dass es immer beides braucht.

Ich halte es für absolut legitim, sich monetäre Ziele zu setzen. Auch wenn sich diese Outputgrössen unserer Kontrolle entziehen.

Entscheidend ist, dass man hierbei einigermaßen realistische, das heißt tatsächlich erreichbare Ziele ins Visier nimmt.

Und sich nicht gemäß des Mottos „think big“ irgendwelche Traumzahlen herbeifantasiert.

Es braucht aber immer auch eine Planung beziehungsweise Zielsetzung hinsichtlich der notwendigen Input-Faktoren.

Also was du konkret zu tun gedenkst, um den gewünschten Output zu erreichen.

Das eine bedingt das andere!

Ohne Vorstellung des angestrebten Outputs weiß ich nicht, wie viel Input überhaupt notwendig ist.

Auf der anderen Seite bleiben monetäre Ziele bloß Wünsche, wenn ich mir keinerlei Gedanken über den nötigen Input mache.

Wenn du dir finanzielle Ziele setzt, solltest du diese zwei Fehler also vermeiden:

Erstens, dir gar keine monetären Ziele vorzunehmen.

Und zweitens, dir keine Gedanken darüber zu machen, mit welchen Maßnahmen du deine finanziellen Ziele zu erreichen gedenkst (wenn du dir welche gesteckt hast).

Deine versus fremde finanzielle Ziele

Die Sache mit den (finanziellen) Zielen hat allerdings einen weiteren Haken.

Denn je erfolgreicher du in dem bist, was du beruflich tust, desto mehr Chancen bieten sich dir.

Mit Garantie werden andere Menschen in dein Leben treten, die dir verlockende Angebote machen.

Sei es der Chef, der dir eine Beförderung in Aussicht stellt (mit einem höheren Gehalt für noch mehr Arbeit) oder andere Unternehmer, die dich mit vermeintlich attraktiven Kooperationsangeboten locken.

Immer solltest du dich fragen:

  • Nützt dieses Angebot meiner Vision?
  • Ist es im Einklang mit meinen Werten (meinen inneren Bedürfnissen)?
  • Hilft es mir dabei, meine Ziele zu erreichen?

Oder führt mich diese „Chance“ weg von meinem Weg, auf dem ich unterwegs bin?

Du wirst sehen, dass die meisten Chancen gar keine sind, sondern dich eher von deinem Weg abbringen.

Was logisch ist, denn derjenige, der dir das Angebot macht, verfolgt mit Sicherheit andere Ziele als du.

Was nicht bedeutet, dass du Angebote Dritter grundsätzlich ablehnen solltest. Das wäre Quatsch, denn es können darunter ja tatsächlich große Chancen für dich lauern.

Es geht allein darum, jedes Angebot kritisch zu prüfen und im Zweifel lieber einmal zu viel als zu wenig „Nein“ zu sagen.

Ich weiß, das ist nicht einfach. Aber es muss sein, wenn du deinen Weg erfolgreich gehen willst.

Ich wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg beim Ziele setzen!

Es gibt eine einfache Methode, mit der du fürs Alter vorsorgen und dank einer Rendite von 6-7% p.a. ordentlich Vermögen aufbauen kannst

  • ohne nennenswert Zeit dafür aufzuwenden
  • ohne allzu große Risiken einzugehen
  • ohne dich von der Bank oder einem Finanzberater abhängig zu machen
  • ohne dich bis über beide Ohren für eine Immobilie verschulden zu müssen

Klicke hier, um mehr zu erfahren.

Dr. Holger Grethe
Hallo, ich bin Holger Grethe, ETF-Investor und Gründer von Zendepot! Seit 2013 unterstütze ich Privatanleger dabei, auf zeitsparende Weise Vermögen in Eigenregie aufzubauen. Mehr über mich und diese Website erfährst du hier.
0 comments… add one

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.