Was ist besser: Mehr verdienen oder mehr sparen?

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Am Besten natürlich beides.

Klar, doch das Grundproblem bleibt:

Tritt man beim Vermögensaufbau eher aufs Gaspedal (mehr Geld verdienen) oder lieber auf die Bremse (mehr sparen)?

Das ist nicht zuletzt eine Frage des Fahr- bzw. Lebensstils.

Und führt uns zu ganz grundsätzlichen Fragen:

Wie will ich leben? Wie viel will ich arbeiten? Was bin ich bereit für Geld zu tun? Wie leicht fällt mir der Verzicht?

Und schon wird’s philosophisch …

In diesem Artikel nähere ich mich den genannten Fragen von mehreren Seiten und versuche, ein paar handfeste Antworten zu geben …

Keine großen Sprünge mit 3.500 Euro netto?

Auslöser für diesen Artikel war eine Lesermail, die ich vor kurzem erhalten habe. Darin schreibt mir Kai, 29 Jahre alt, folgendes:

„Die Einkommensseite wird wenig beleuchtet (Du bist Selbständiger und Arzt – eine Einkommenssituation, die nicht alle haben).

Ich bin (angestellter) Maschinenbau-Ingenieur, verdiene auch ganz gut, aber eben auch ganz anders als Du und auch anders als viele andere. Manchen Menschen, mich eingeschlossen, würde es sicher im ersten Schritt helfen die Einkommens- statt die Sparenseite zu verbessern.

Vielleicht habe ich hier aber auch einen Denkfehler. Also ganz konkret: mit ca 3.500€ netto kann man keine riesigen Sprünge machen, hat aber schon mehr Geld zur Verfügung, als die meisten (meine Situation).

Du schreibst ja, dass finanzielle Freiheit als Konzept eigentlich schwierig zu argumentieren ist – eigentlich eher ein Symptom von Unzufriedenheit an anderer Stelle zeigt. Die meisten Leute haben halt einfach auch ein Einnahme- nicht nur ein Ausgaben-Problem.

Ich fühle mich mit 29 schon ziemlich alt, meine, dass ich vor 10 Jahren hätte anfangen müssen usw. (Habe vor einem Jahr begonnen). Wenn ich sehe, dass ich noch 30 Jahre bis zum Ziel habe, ist aber noch einiges möglich.

[ …] Wie entscheidet man, was eine Ausgabe ist, die man tätigen will und was nicht? Wenn ich zwei Kinder habe und zwei Mal im Jahr nach Österreich zum Ski fahren will und im Sommer Urlaub machen, frisst das sicher 10-15T €.

Wenn man es aus Gründen des Anlegens nicht tut, ist man wieder in der Frugalisten-Ecke. Also wie balanciert man das richtig?

Weil, man will ja auch keine halben Sachen machen und der ewig-knausrige Familienvater sein. Also ich will zumindest nicht, dass mich meine Kinder irgendwann als geizig beschreiben.“

Ich bin Kai sehr dankbar für diese Mail, da sie vier – zugegeben luxuriöse – Probleme der westlichen Zivilisation anschaulich macht:

Problem 1: Andere haben mehr

„Ich bin (angestellter) Maschinenbau-Ingenieur, verdiene auch ganz gut, aber eben auch ganz anders als Du und auch anders als viele andere.“

Kai spricht hier ein grundsätzliches Dilemma an, für das ich leider auch keine Lösung habe:

Es gibt immer einen, der mehr hat als man selbst.

Ich fürchte, damit müssen – von Jeff Bezos mal abgesehen – wohl alle Menschen auf diesem Planeten klarkommen.

Ich weiß natürlich, was die Message hinter dieser Klage ist:

Würde ich (deutlich) mehr verdienen, könnte ich auch (viel) mehr sparen!

Könnte sein, muss aber nicht.

Jedenfalls nicht dann, wenn Lifestyle und materielle Wünsche parallel mit dem Einkommen in den Himmel wachsen.

Grundsätzlich ist es natürlich so, dass man erst dann Geld sparen und investieren kann, wenn die Dinge des täglichen Lebens (Miete, Strom, Essen etc.) bezahlt sind.

Aber schon hier kann viel Boden gut gemacht oder auch verloren werden:

Denn Grundbedürfnisse wie Wohnen und Essen lassen sich sowohl kostengünstig (2-Zimmer-Wohnung, Aldi) als auch kostenintensiv (4-Zimmer-Penthouse, Edeka) befriedigen.

Das Alter nicht vergessen

Was Kai bei seinem Vergleich geflissentlich übersieht: ich bin Mitte 40 und damit rund 15 Jahre älter als er.

Und falls es ihn beruhigt:

Mit 29 hatte ich (inflationsbereinigt!) ein paar Hundert Euro netto weniger raus als er heute – und das trotz Nachtdiensten und Wochenend-Schichten im Krankenhaus.

Die nächste gute Nachricht: Je älter man wird, desto erfahrener ist man in seinem Beruf.

Und diese Erfahrung lässt sich, wenn man es richtig anstellt, in der Regel ganz gut zu Geld machen.

Sei es durch den Karrieresprung als Angestellter oder durch unternehmerisches Wachstum in der Selbständigkeit.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird das Gehalt von Kai über die Jahre also steigen. Und das Sparen damit (theoretisch) einfacher …

Problem 2: Zu spät dran

„Ich fühle mich mit 29 schon ziemlich alt, meine, dass ich vor 10 Jahren hätte anfangen müssen“

Also, 29 ist ja nun kein Alter, um sich über vertane Chancen beim Vermögensaufbau zu ärgern.

Ich war in dem Alter – nach Zivildienst, Medizinstudium und AiP („Arzt im Praktikum“ war die euphemistische Bezeichnung für die damalige Niedriglohnphase, in der junge Assistenzärzte die ersten 18 Monate nach ihrem Berufseinstieg mit rund 1.000 Euro brutto abgespeist wurden) – mit Ende 20 überhaupt zum ersten Mal in der Lage, Geld zurückzulegen.

Mit anderen Worten: vor 15 Jahren lag mein Vermögen bei ziemlich genau Null Euro.

(Das sieht heute erfreulicherweise anders aus)

Natürlich ist es umso besser, je früher man das Ziel Vermögensaufbau verfolgt – Stichwort: Zinseszinseffekt.

Akademiker gehen hier logischerweise später ins Rennen als Nicht-Akademiker, können aber mit einem höheren Gehalt verlorenen Boden gut machen.

Vorausgesetzt sie sparen

Problem 3: Wie viel soll man ausgeben?

„[ …] Wie entscheidet man, was eine Ausgabe ist, die man tätigen will und was nicht? Wenn ich zwei Kinder habe und zwei Mal im Jahr nach Österreich zum Ski fahren will und im Sommer Urlaub machen, frisst das sicher 10-15T €.

Wenn man es aus Gründen des Anlegens nicht tut, ist man wieder in der Frugalisten-Ecke. Also wie balanciert man das richtig?“

Jetzt wird es interessant …

Zuerst einmal: Kais Überschlagsrechnung „10-15k für 3 Urlaube á 4 Personen im Jahr (inklusive 2x Skifahren)“ könnte gut hinkommen.

Je nach Anspruch an Skigebiet, Hotel und Essen sollte er wohl besser mit dem oberen Ende der genannten Preisspanne kalkulieren.

Die Frage ist natürlich: Müssen es wirklich zwei Skiurlaube und ein Sommerurlaub pro Jahr sein?

Ich will das an dieser Stelle nicht werten, aber selbst wenn man auf einen der beiden Skiurlaub verzichtete …

…riecht das für meinen Geschmack noch nicht ansatzweise nach Frugalismus – einem Lebenskonzept, dem ich zugeben eher kritisch gegenüber stehe.

Lebenskunst und die Sparquote

Was Kai beschreibt beziehungsweise wonach er letztlich sucht, ist die Kunst des (glücklichen) Lebens.

Niemand kann ihm die Entscheidung darüber abnehmen, ob er sein Geld lieber im Hier und Jetzt als Gratifikation einsetzt oder etwas für seinen Wohlstand im Alter tut.

Ohne zu wissen, ob er überhaupt 60, 70, 80 oder gar noch älter wird!

Ich halte mich hier an den Weg der goldenen Mitte.

Heißt: ich meide sowohl das eine als auch das andere Extrem.

Nur in der Zukunft zu leben („Spaß kann ich immer noch haben, sobald ich in Rente bin …“) kommt für mich ebenso wenig in Frage wie ein gedankenloses Schwelgen allein im Hier und Jetzt („Wozu sparen …?“)

Konkret bedeutet das: bezogen auf das Nettoeinkommen liegt meine Sparquote bei etwa 25-30 Prozent.

Nicht bei 60 Prozent (Frugalismus at its best) und auch nicht bei 5 Prozent („Konsumfalle“).

Gemeint ist hier die Sparquote für den langfristigen Vermögensaufbau. Darüber hinaus lege ich auch Geld für kurz- bis mittelfristige Ausgaben (wie Urlaub) zurück.

Es tut mir nicht weh, 30 Prozent meines Einkommens „für später“ zu reservieren. Genauso wenig schmerzt es mich, die restlichen 70 Prozent genüsslich auf den Kopf zu hauen.

Problem 4: Wer will schon ein Geizhals sein?

„Man will ja auch keine halben Sachen machen und der ewig-knausrige Familienvater sein. Also ich will zumindest nicht, dass mich meine Kinder irgendwann als geizig beschreiben.“

Das wäre nicht schön, nein.

Die Frage ist nur, ob Kinder ein Leben ohne Skiurlaube als so entbehrungsreich empfinden, dass sie ihren Vater dafür als Geizkragen verdammen.

Viel wichtiger ist doch, dass Kinder gut verdienender Eltern verstehen, wie privilegiert sie eigentlich sind.

Dass es eben keine Selbstverständlichkeit ist, überhaupt in den Skiurlaub zu fahren. Oder als Familie Fernreisen im Flugzeug anzutreten.

(Dass momentan weder das eine noch das andere so einfach möglich ist, steht auf einem ganz anderen Blatt …)

Meine Sorge, dass die Kinder unseren Lifestyle als Selbstverständlichkeit betrachten, ist jedenfalls größer als die Sorge, von ihnen für zu geizig befunden zu werden.

Zurück zur Ausgangsfrage:

Mehr Geld verdienen oder mehr sparen?

Wenn ich zwischen beiden Positionen wählen sollte, würde ich jedes Mal „mehr Verdienen“ nehmen.

Ganz klar.

Beschließe ich also jeden Monat 500 Euro mehr in den Vermögensaufbau zu stecken, überlege ich mir lieber, wie ich 500 Euro mehr verdienen kann.

Bevor ich darüber nachdenke, wie und wo ich 500 Euro zusätzlich (ein)sparen kann.

Das ist wie eingangs erwähnt eine Frage der persönlichen Neigung. Wenn es um Geld geht, trete ich eben lieber aufs Gaspedal als auf die Bremse.

Du magst das völlig anders sehen, geschenkt.

Achtung: Brutto vs. Netto

Wenn ich 500 Euro mehr sparen möchte, muss ich genau diesen Betrag von meinem Nettoeinkommen abzwacken.

Wenn ich hingegen 500 Euro netto mehr verdienen möchte, muss ich dafür – abhängig von der steuerlichen Belastung sowie der Sozialabgabenpflicht – rund 800 bis 900 Euro brutto mehr erwirtschaften.

Wie kann man mehr verdienen?

Konkrete Tipps machen an dieser Stelle wenig Sinn, da die Ausgangslage bei jedem anders ist.

Was ich aber ganz klar sagen kann:

Viel respektive mehr verdienen wirst du nur dann, wenn du es auch wirklich willst.

Hört sich nach „tschakka tschakka“ irgendeines drittklassigen Motivationstrainers an, ich weiß.

Es stimmt leider.

Es führt kein Weg daran vorbei, dass du dich hinsetzt und dir gründlich den Kopf darüber zerbrichst, wie du mehr Geld verdienen kannst.

Mit anderen Worten: Denke nach und werde reich.

Nur dann wirst auf passende Lösungen stoßen.

Wenn du es denn willst.

Es wird jedenfalls nicht von alleine passieren.

Und wenn, dann war es reiner Zufall. Darauf würde ich nicht warten.

Besser ist …

Nutze deine Chancen

Der naheliegendste Weg zu mehr Geld zu kommen, ist deine (aktuelle) berufliche Tätigkeit.

Indem du die Chancen konsequent nutzt, die sich in deinem Berufsleben hier und da auftun werden.

Wer sich hingegen eher ziellos treiben lässt, vor Verantwortung zurückschreckt oder seine „social skills“ schleifen lässt, wird Karrierechancen entweder nicht erkennen oder sie gar nicht erst bekommen.

Aufpassen muss man nur, dass mit dem mehr Verdienen nicht auch (proportional) mehr Arbeit einhergeht …

Das Motto sollte sein:

Mehr verdienen, aber nicht mehr arbeiten

Das Ziel ist also, sein Einkommen pro Arbeitsstunde hochzuschrauben und somit sprichwörtlich immer wertvoller für seinen Arbeitgeber oder seine Kunden zu werden.

Und nicht mehr Stunden zum gleichen Tarif zu kloppen.

„Was redet der da?! Als ob das so einfach wäre …“

Richtig, es ist nicht einfach. Sonst würde es jeder machen.

Aber das ist ja genau der Punkt: es macht eben nicht jeder.

Weil sich nur ganz, ganz wenige Leute hinsetzen und über sich, ihr Leben, ihre Arbeit, ihre Ziele und alles was damit verbunden ist, wirklich nachdenken.

Weil Denken leider anstrengend ist. Und deshalb lassen die meisten es lieber.

Das war schon immer so, wird einem aber in Zeiten der Pandemie noch einmal ganz besonders vor Augen geführt.

Du weißt schon, was ich meine …

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Dr. Holger Grethe
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  • Claudia Dez 29, 2020 @ 14:37

    Jeder hat natürlich eine andere Lebenssituation, aber Hauptsache man beschäftigt sich überhaupt mit dem Thema.

    Ich lege den Fokus auch auf mehr Geld verdienen, denn da gibt es keine Beschränkungen.
    Sparen kann man nur bis zu einem gewissen Punkt.

    Mir ist es wichtig, das Leben im Augenblick zu genießen, aber trotzdem investiere ich langfristig, um mir im Alter hoffentlich keine Sorgen mehr über Geld machen zu müssen.

  • Anna Dez 28, 2020 @ 10:13

    Interessante Frage und gute Beleuchtung wichtiger Eckpunkte.

    Was mir immer ein bisschen sauer aufstößt, ist, dass die Fragenden auf vielen Finanzblogs immer überduchschnittlich viel verdienen (Problem 1: Andere haben mehr). Das hat bei mir anfangs immer den Eindruck erweckt, dass dies die Norm sei, dabei befinde ich mich mit meinen 2.100,00 € netto eher im Durchschnitt und war auch immer ganz zufrieden damit. Ich spare 425,00 € monatlich, gönne mir auch Dinge und kann auch noch etwas für Notfälle beiseite legen.

    Mein Gehalt wird sich in absehbarer Zeit auch nicht nennenswert erhöhen. Für einen Gehaltssprung müsste ich berufsbegleitend studieren oder einen IHK-Abschluss (Betriebswirt) berufsbegleitend machen. Der Stress und dessen Auswirkungen auf meine Gesundheit sind es mir aber nicht wert und wie gesagt war ich bis jetzt eigentlich ganz zufrieden. Durch die Finanzblogs habe ich allerdings den Eindruck bekommen, eine lahme Ente bzw. unzulänglich zu sein, da ich keine Sparquote von 1.500,00 € monatlich habe oder versuche, dahin zu kommen.

    Ich habe mich damit abgefunden bis 67 arbeiten zu müssen (bin derzeit 32). Wenn ich durch mein Depot schon zwei Jahre eher in den Ruhestand gehen könnte – auch gut.

    Ich weiß gar nicht genau, was ich damit eigentlich sagen will, außer dass es auch uns „Underperformer“ gibt, die eigentlich ganz zufrieden sind und trotzdem am Vermögensaufbau – wenn auch mit einem geringeren monatlich Betrag – arbeiten.

    • Napoleon Dez 29, 2020 @ 1:04

      Ist doch eine ordentliche Sparquote. Vor allem bei dem langen Zeithorizont wird sich das ordentlich auswirken. Finde den Spruch vom Finanzwesir ganz treffend. „Ziel ist nicht reich zuwerden sondern nicht arm zu sterben“. Das mit der Fortbildung ist nicht so schlimm wie man denkt, wenn man den inneren Schweinehund mal überwunden hat. Krank sollte man davon nicht werden. Dadurch das alle anderen in den Kursen unter ähnlichen Umständen teilnehmen schafft das auch meistens ein positives Umfeld.

  • Napoleon Dez 27, 2020 @ 23:07

    Wer viel verdienen will muss in der Regel auch viel arbeiten. Gerade wenn man (kleine) Kinder hat ist für mich die gemeinsame Zeit nicht mit Geld aufzuwiegen. Auch hier gilt es die richtige Balance zu finden.

    Aus Gesprächen mit verschiedenen Leuten wird mir oft klar, dass viele sich nicht über ihre Ausgaben im klaren sind. Daher rate ich jedem eine Art Haushaltsbuch (wenigstens über eine gewisse Zeit) zu führen um zu sehen wo es hängt. Sind es die Ausgaben, kein Problem, da hilft sparen. Tips und Tricks gibt es dazu reichlich, Budgets, Verträge, Konsum, etc.

    Verdient man zu wenig gibt es nur wenige Wege, vor allem wenn man nicht ausreichend qualifiziert ist oder familiär in der Klemme steckt, um mehr zu verdienen. Ich kann aber jedem aus eigener Erfahrung nur dazu raten dann den zweiten Bildungsweg zu nutzen. In keinem Land der Welt ist das so gut (berufsintegriert) möglich und gefördert wie in unserem Land. Qualifikation ist der Schlüssel für den beruflichen Aufstieg. Informiert euch bei den Hochschulen, VHS, Handwerks- und Industriekammern über Angebote. Kursgebühren kann man mindestens steuerlich absetzen bzw. bekommt sie sogar noch gefördert (Meister Bafög).

  • Lisa Marie Dez 27, 2020 @ 15:05

    Für mich, als alleinerziehende Mami, von 3 Kindern… Stellt mich leider niemand ein oder werde in der Probezeit gekündigt, weil eines der kids krank sind. Ohne Unterstützung und ich meine wirklich ohne Unterstützung, von meinen Eltern etc……… Ist das realistisch nichts zur Seite legen zu können (für einen Waschmaschinenersatz oder ähnl.) Einen jährlichen Urlaub? Meine Kinder denken, Urlaub u Ferien ist das selbe. Wir waren ab und zu mal In Freibädern, mehr nicht. Trotzdem finde ich dieses Thema sehr interessant und hoffe, dass ich in 10 Jahren (dann sind sie 12,14 und 16) und mit 41 meinen Kindern etwas bieten kann. SPAREN, für den Urlaub, Kinobesuche etc.

    • Napoleon Dez 27, 2020 @ 23:14

      Das ist echt schlimm, weil dadurch unserem Land auch so viel Potential verloren geht in dem man den Menschen keine Chancen einräumt. Ich bin selbst mit meiner Mutter alleine aufgewachsen und kenne die Situation genau. Meiner Mutter war 6 Tage in der Woche arbeiten und ich bin mehr oder weniger bei Oma groß geworden. Ohne Sie hätten wir es wohl nicht so gut geschafft. In unserem Land muss sich diesbezüglich noch seeeeehr vieeeeel ändern! Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen.

  • Krot Dez 27, 2020 @ 13:53

    Es gibt längst eine Lösung, aber, diejenigen, die was besitzen, dem sie einen gewissen Wert zuschreiben, sind zu fest in der Überzeugung, dass der Mensch nur dann etwas macht, wenn du ihm Geld dafür gibst.
    The venus project von Jacque Fresco gibt es schon seit den 70er, interessiert aber nur die wenigen.

  • Edgar Dez 27, 2020 @ 13:13

    Hallo
    Meine Rente , ein 5 FH ist zu 5 sechstel zerstört durch Brand
    Die Vers. Will nur Die Hälfte von dem Schaden zahlen
    Was soll ich machen , mit 74 Lenzen???

  • Werner Dez 27, 2020 @ 11:05

    Man kann eine Menge Geld sparen durch vernünftiges privates Wirtschaften, Geldanlage, Versicherungen für richtigen und diese optimieren. Ein guter Versicherungsmakler ist da Gold wert. Jährlicher Wechsel Strom und Gasanbieter um jährlichen Neukunden Bonus mitnehmen zu können. Verein bezahlbare Energie dafür nutzen Girokonten und Kreditkarten ohne jegliche Gebühren. Örtliche Banken verlangen Gebühren, diese meiden. Gebühren sparen bei Auslandsüberweisungen beispielsweise mit Transferwise. Smartphone und Tarife vergleichen, auch hier kann man eine ganze Menge Geld sparen. Vor allem dann kaufen, wenn es gerade günstge Tarife und günstige Smartphone Preise gibt. Das ist möglich. Von der Telekom zu einem günstigeren VDSL Anbieter mit gleicher Leistung wechseln. Das sollte man nicht außer acht lassen. Zudem hat nicht jeder die Möglichkeit dazu zu verdienen. Zum Beispiel wie Erwerbsminderungsrentner, Altersrenter, Gering und Normalverdiener usw.

  • Finanzbär Dez 27, 2020 @ 9:03

    Gut dass das mal jemand anspricht. Ich setzte auch einen Fokus auf die Einnahmen. Einnahmen – Ausgaben = Rest der investiert werden kann.

    Lieber verdiene ich 150.000€ und gebe 100.000€ aus, als 50.000 zu verdienen und nur 15.000 auszugeben.
    Beim Thema „sparen“ ist irgendwann die Luft raus, jeder muss wohnen, essen, ..

    • Ckrny Dez 28, 2020 @ 16:39

      Also ich finde mit 30 Eur 3500 Netto sehr gut. Das hatte ich mit 30 nicht. 2x im Jahr Skifahren und noch einen großen Sommerurlaub ist auch nicht schlecht. Und mit 30 ist man noch sehr früh dran zumInvestieren. Man muss eben wissen was einem wichtiger ist viel Urlaub oder lieber mehr sparen. Ich habe leider erst vor ca. 4 Jahren angefangen so richtig zu sparen. Dafür bin ich jetzt mit 40 gut dabei.
      Ich habe 3650 netto, bespare 2 ETF mit insgesamt Eur 750 monatlich und 2 Lebensversicherungen mit insgesamt ca. 300 im Monat. Mein großes Ziel ist es mit 60 aufzuhören zu arbeiten das sieht auch ganz gut aus. Für dieses Ziel spare ich gerne. Von allen Sonderzahlungen lege ich ab 2021 die Hälfte zur Seite und von meinen Gehaltserhöhungen die ich glücklicherweise jedes Jahre bekomme wird auch mind. 50% gespart. Die Dividende aus meinen Aktien und Ausschüttungen aus meinen ETFs lege ich auch wieder an. Somit bin ich ziemlich sicher bis 60 die angepeilten 300K zu schaffen. 125K kommen steuerfrei und mit 3,25% Garantiezins aus meinen beiden LVs. Den Rest sollte ich über die ETFs schaffen. Und bei der Rechnung ist die Wiederanlage der Dividenden und Ausschüttungen nicht berücksichtigt.
      Aber diesen Willen zum Sparen habe ich auch erst vor ca 2 Jahren entwickelt.