ETF Theorie

Wie viel in ETFs investieren? Das sind die wichtigsten Regeln

Das „ob“ ist schnell geklärt: Na klar sind ETFs eine gute Wahl, wenn ihr euer Geld langfristig am Aktienmarkt anlegen möchtet. Beim „wie viel“ wird es schon komplizierter: Wie viel Geld ihr in ETFs investieren könnt oder solltet, hängt schließlich von unzähligen Faktoren ab – eurer Risikobereitschaft und euren finanziellen Zielen beispielsweise. Gibt es trotzdem gute Faustregeln?

Wir verraten, wie ihr eure ETF-Sparrate bestimmt, welche Fragen ihr euch dabei stellen solltet und wie euer Sparplan in der Praxis aussehen könnte.

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Das Wichtigste auf einen Blick
  • Wie viel Geld ihr in ETFs investieren solltet, hängt stark von individuellen Faktoren ab, doch es gibt ein paar Regeln, an denen ihr euch orientieren könnt.

  • Wenn ihr schon einen Notgroschen (3–6 Monatsgehälter) und keine Schulden habt, könnt ihr versuchen, mindestens 10 bis 20 % eures Nettoeinkommens zu investieren. Dies gilt insbesondere für Angestellte.

  • Wie viel ihr davon nun in ETFs anlegt, hängt von eurer Risikobereitschaft ab. Eine Faustregel für den Aktien-Prozentsatz ist „100 minus Alter“, ihr müsst aber entscheiden, welches Risikolevel ihr aushalten könnt.

  • Damit ihr überhaupt wisst, wie viel Geld ihr jeden Monat fürs Investieren übrig habt, solltet ihr ein Budget anlegen. Das geht per Excel-Tabelle oder mit speziellen Apps.

Wie viel sollte man in ETFs investieren?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage kann euch leider niemand liefern. Natürlich ist es für den Vermögensaufbau aus theoretischer Sicht am besten, so viel wie möglich zu investieren. Was konkret möglich ist, ist jedoch von Haushalt zu Haushalt unterschiedlich.

Besonders wichtig ist dabei natürlich, wie viel ihr verdient und wie viel Vermögen euch zur Verfügung steht. Für manche ist ein monatlicher ETF-Sparplan von 50 € schon viel, andere können jeden Monat 2.000 € auf die Seite legen.

Wenn wir die Frage nach dem „wie viel“ stellen, denken wir deshalb in erster Linie an Prozentanteile – also den Anteil eures Geldes bzw. eurer Sparsumme, den ihr in ETFs investieren solltet. Man spricht dabei auch von Asset Allokation, also der Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlagekategorien. Dadurch könnt ihr das Gesamtrisiko eurer Investition reduzieren.

Auch für diese Aufteilung haben wir zwar keine pauschale Formel, doch es gibt ein paar konkrete Faktoren, an denen ihr euch orientieren könnt, um die Höhe der ETF-Investitionssumme zu bestimmen.

Wichtige Faktoren, die eure ETF-Summe beeinflussen

Die Frage, wie viel Geld bzw. wie viel Prozent eures Vermögens ihr in ETFs investieren solltet, hängt unter anderem von folgenden persönlichen Faktoren ab:

1.

Eure finanzielle Lage

Zunächst ist wichtig, wie viel Geld euch überhaupt zur Verfügung steht. Weil ETFs am besten für die langfristige Geldanlage geeignet sind, gilt: Nur Geld, das ihr auch für einen längeren Zeitraum (am besten 10 - 15 Jahre) entbehren könnt, kann auch in ETFs.

Bevor ihr überhaupt mit dem Sparen beginnt, ist es sinnvoll, einen Notgroschen beiseite zu legen. Der ist bei Angestellten idealerweise etwa drei bis sechs Monatsgehälter groß, sodass ihr eure Lebenshaltungskosten im Notfall einige Monate lang decken könnt. Selbstständige fühlen sich vermutlich mit einem noch größeren Sicherheitspolster wohler, das sie 6 bis 12 Monate um die Runden bringt.

Wenn ihr aktuell noch Schulden bzw. Kredite abbezahlen müsst, ist es in der Regel ratsam, diese zu priorisieren, schließlich kosten die Schuldzinsen viel Geld.

Praxis-Tipp: Legt ein Budget an

Nur wenn ihr eure Ein- und Ausgaben kennt, könnt ihr mit Sicherheit sagen, wie viel Geld euch zum Sparen zur Verfügung steht. Zuallererst solltet ihr also Übersicht in eure Finanzen bringen. Das geht ganz einfach mit einer Excel-Tabelle, in die ihr eure monatlichen Ein- und Ausgaben einträgt, oder mit speziellen Finanz-Apps wie You Need A Budget oder Finanzguru.

2.

Eure Investitionsziele und euer Anlagehorizont

Geld ist kein Selbstzweck. Natürlich ist auch wichtig, wofür ihr überhaupt spart und welche Ziele ihr euch für die nächsten Jahre und Jahrzehnte gesteckt habt. Schließlich bringt es eurer Lebensqualität recht wenig, wenn ihr in euren 30ern und 40ern euch jeden Cent vom Mund abspart, um euch dann in den 50ern ein großes Haus zu gönnen, das ihr gar nicht mehr wirklich braucht.

Wieder gilt: Auf Geld, das ihr in ETFs investiert, solltet ihr idealerweise in den nächsten 10 - 15 Jahren verzichten können. Falls ihr über eine große Investition, z. B. eine Immobilie, nachdenkt, oder andere finanzielle Veränderungen am Horizont sind, ist es möglicherweise besser, eure Aktien-Investitionen zu reduzieren und in weniger volatile Anlageklassen, wie das Tagesgeldkonto, Geldmarktfonds oder Anleihen, umzuschichten.

Auch wenn ihr ein bestimmtes Sparziel habt, das ihr in wenigen Jahren erreichen möchtet, sind Aktien und ETFs möglicherweise zu schwankungsanfällig.

ETFs sind vor allem für den langfristigen Vermögensaufbau geeignet

Am besten sind ETFs geeignet, wenn ihr langfristig sparen möchtet, beispielsweise für die Altersvorsorge. Hier sollte also das Geld hineinfließen, das ihr auf lange Sicht auf die Seite legen und nicht für konkrete, kurzfristige Ausgaben (z. B. Auto, Reise, ...) ansparen möchtet.

Praxis-Tipp: 10-20 % langfristig investieren

Es gibt mal wieder keine pauschale Antwort auf die Frage, wie viel Prozent seines Nettoeinkommens man langfristig zurücklegen sollte, doch die Empfehlungen der Finanzexpert:innen bewegen sich zwischen 10 und 20 %.

Dr. Gerd Kommer rät jungen Menschen beispielsweise dazu, einfach 10 % des Nettogehalts in einen breiten ETF zu investieren. Viele Banken empfehlen die 50-30-20-Regel. Dabei sind 50 % des Nettoeinkommens für Fixkosten vorgesehen, 30 % für die Freizeit und die restlichen 20 % für Investitionen. Wenn ihr es schafft, deutlich mehr als 20 % zu investieren, weil ihr kaum Fixkosten habt oder besonders gut verdient, ist das natürlich auch nicht verkehrt.

3.

Eure Risikotoleranz

Wie jede Anlage trägt auch die Investition in ETFs ein gewisses Risiko. Die richtige Verteilung des Risikos ist daher ein grundlegender Aspekt der Asset Allokation. Man unterscheidet dabei grundsätzlich zwischen risikoarmen und risikoreichen Anlagen:

  • Risikoarme Anlagen wie z. B. Tagesgeldkonten, Geldmarktfonds oder Staatsanleihen bieten ein geringes Verlustrisiko, dafür aber auch eine in der Regel geringere Renditeerwartung. Ihr könnt euer Geld damit in einem „sicheren Hafen“ parken und euch vor den Schwankungen des Marktes schützen.

  • Risikoreiche Anlagen, zu denen Aktien und ETFs kategorisch zählen, bieten eine Aussicht auf höhere Renditen, was jedoch auch mit einem höheren Risiko einhergeht. Auch wenn ETFs deutlich diversifizierter und somit sicherer sind als Einzelaktien, solltet ihr nur Geld investieren, dessen Verlust euch nicht in den finanziellen Ruin treibt.

Eure Risikotoleranz ist eure Sache

Die Risikotoleranz ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sie hängt nicht nur von der finanziellen Situation ab, sondern auch von eurer Persönlichkeit und euren Erfahrungen als Anleger:innen ab. Manche Menschen fühlen sich einfach unwohl beim Gedanken an Verluste, weshalb sie sichere Anlagen bevorzugen, selbst wenn es die Renditen schmälert.

Ein Faktor, der dabei eine wichtige Rolle spielt, ist das Alter: Junge Menschen, die vom Renteneintritt noch weit entfernt sind, haben schließlich mehr Zeit, etwaige Krisen auszusitzen. Deshalb gibt es eine aufs Alter zugeschnittene Faustregel:

100 minus Alter = Anteil risikoreicher Anlagen

Gemäß dieser Faustregel nehmt ihr die Zahl 100, zieht euer Alter davon ab und erhaltet damit den Prozentsatz, den ihr in Aktien (oder hier speziell ETFs) investiert. Der Rest geht in sichere, festverzinslichen Anlagen wie Festgeld, Tagesgeld oder Anleihen. Wenn ihr also 30 Jahre alt seid, solltet ihr nach dieser Formel etwa 70 % eures Portfolios in Aktien-ETFs haben und den Rest in sichereren Anlagen – seid ihr 70, ist es genau andersherum.

Tendenziell ist die Idee, das Risiko zu verringern, je näher ihr zur Entsparphase kommt – also der Zeit, in der ihr vom aufgebauten Vermögen leben müsst – sinnvoll. Doch wie jede Finanz-Faustregel solltet ihr auch diese mit einer Portion Skepsis betrachten, weil sie nicht auf eure individuelle Situation zugeschnitten ist.

Praxis-Tipp: Fühlt euch wohl dabei

Risikobereitschaft könnt ihr nicht herbeizaubern. Wichtig ist deshalb, dass ihr euch mit dem Risikolevel eures Depots wohlfühlt. Macht euch also wirklich Gedanken darüber, welche Risiken ihr aushalten könnt.

Stellt euch vor, was es bedeutet, wenn euer ETF-Portfolio in Höhe von 10.000 € um 50 % einbricht. Könntet ihr den vorübergehenden Verlust von 5.000 € verkraften, ohne in Panik zu geraten und aus Angst, noch mehr zu verlieren, alles zu verkaufen? Dann solltet ihr vielleicht erstmal mit einer ausgewogenen oder vorsichtigen Strategie probieren – beispielsweise dem Klassiker 60–40 (60 % in Aktien, 40 % in Anleihen).

Ihr seid euch sicher, dass ihr auch in Krisen cool bleiben könnt? Dann spricht (je nach Alter und Anlagehorizont) nichts dagegen, mehr oder sogar erstmal die gesamte Sparsumme in einen breit gestreuten ETF zu packen.

Zusammenfassung: So bestimmt ihr, wie viel Geld ihr in ETFs anlegt

Fassen wir das Gelernte noch einmal zusammen. Um zu bestimmen, wie viel Geld ihr in ETFs investieren könnt, geht ihr folgendermaßen vor:

  • 1.

    Spart zunächst einen Notgroschen zusammen. Er sollte mindestens drei Monatsgehälter groß sein, idealerweise sechs.

  • 2.

    Erstellt ein Budget mit euren Ein- und Ausgaben, um einen Überblick über eure Finanzen zu erhalten.

  • 3.

    Versucht, mindestens 10 bis 20 % eures Nettoeinkommens zu investieren.

  • 4.

    Wie viel dieser Investitionssumme ihr nun in ETFs anlegt, hängt von eurer Risikobereitschaft ab. Eine Faustregel für den Aktien-Prozentsatz ist „100 minus Alter“, doch hier müsst ihr selbst entscheiden, welches Risikolevel ihr aushalten könnt.

Praxis-Tipp: ETF-Sparplan einrichten

Die einfachste Methode, einen bestimmten Anteil des monatlichen Nettoverdienstes in ETFs zu investieren, ist ein ETF-Sparplan. Wenn der erst eingerichtet ist, wird jeden Monat automatisch eine vorher festgesetzte Geldsumme in einen von euch gewählten ETF angelegt.

Mit unserem Sparplan-Rechner könnt ihr verschiedene Szenarien durchspielen, um herauszufinden, welche Rendite ihr mit welchen Summen bei welcher Werteentwicklung erzielen könntet.

5 Praxis-Beispiele: Unterschiedliche ETF-Anlagesummen

Weil ein Mangel an festen Regeln immer etwas unbefriedigend ist, haben wir hier noch einmal ein paar konkrete Beispiele für unterschiedliche ETF-Anlagesummen für euch zusammengestellt:

  • Bettina (21) ist mitten im Studium und verdient als Werkstudentin 960 € im Monat dazu. Sie hat nur wenige laufende Kosten und möchte mit dem Sparen beginnen, während sie noch jung ist. Sie hat bereits einen Notfallfonds eingerichtet und spart zusätzlich für ein Auslandssemester.

    Da sie erst Anfang 20 ist und einen langen Anlagehorizont hat, könnte sie einen großen Teil ihres Einkommens, z. B. 20 %, investieren. Das entspricht etwa 192 € pro Monat. Sie beschließt, alles davon in Aktien-ETFs zu investieren, weil sie genügend Zeit hat, um Marktschwankungen auszusitzen.

  • Jessie (28) ist Softwareentwicklerin mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 3.500 €. Obwohl sie noch sehr jung ist und gut verdient, hat sie eine eher geringe Risikotoleranz, weil sie plant, in den nächsten fünf bis sieben Jahren ein Haus zu kaufen. Deshalb investiert sie nur 10 % ihres Einkommens, also 350 € pro Monat, in ETFs, wobei sie einen größeren Fokus auf Anleihe-ETFs legt, um das Risiko zu minimieren.

    Den Großteil ihres Geldes legt sie auf einem Tagesgeldkonto an, um für den Hauskauf zu sparen und ihre Ersparnisse in der Zwischenzeit vor größeren Marktschwankungen zu schützen.

  • Tom (48) ist Angestellter und verdient monatlich 4.500 €. Weil er bereits gewisse finanzielle Verpflichtungen hat, ist er etwas konservativ und weniger risikobereit. Dennoch möchte er ca. 10 % seines Einkommens in ETFs investieren – also 450 € pro Monat. Er wählt dabei eine ausgewogene Mischung aus Aktien- und Anleihe-ETFs, um sein Risiko zu streuen.

    Da er sich dem Ruhestand nähert, könnte er auch in Anlagen mit geringerem Risiko, wie z. B. Anleihen oder Festgeldkonten, investieren, um sein Portfolio zu diversifizieren und eine stabile Einkommensquelle zu sichern.

  • Hannelore (62) ist Rentnerin und erhält eine monatliche Rente von 2.000 €. Da Hannelore älter ist und eine geringere Risikotoleranz hat, könnte sie einen kleineren Anteil ihres Einkommens, etwa 5 %, in ETFs investieren, was 100 € pro Monat entspricht. Bei der Auswahl ihrer ETFs könnte sie stärker auf Anleihe-ETFs setzen, um das Risiko zu minimieren.

    Darüber hinaus könnte sie einen Teil ihres Vermögens in risikoarmen Anlagen wie Tages- oder Festgeldkonten halten, um ihr Einkommen weiterhin abzusichern und die Volatilität ihres Portfolios zu reduzieren.

  • David (67) ist ein Rentner mit einer monatlichen Rente von 2.500 € und zusätzlichen Ersparnissen. Obwohl er bereits im Rentenalter ist, hat Hans eine hohe Risikotoleranz und langfristige Wachstumsziele für sein Portfolio. Sein Ziel ist es, ein Vermächtnis für seine Enkelkinder zu hinterlassen und gleichzeitig seine finanzielle Unabhängigkeit zu wahren.

    Trotz seines Alters hat er eine hohe Risikotoleranz und investiert 15 % seines Einkommens (375 €) monatlich in ETFs. Seine Auswahl enthält einen höheren Anteil an Aktien-ETFs, wobei er auch Anleihe-ETFs zur Risikostreuung hält. Zur weiteren Absicherung hat er Teile seines Vermögens in risikoarme Anlagen wie Festgeldkonten und Staatsanleihen investiert.

Fazit

Wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau geht, sind ETFs sind für so ziemlich jeden Anleger:innentyp eine gute Wahl. Wie viel Geld man genau investieren sollte, ist aber stark von individuellen Faktoren wie der finanziellen Situation, den Sparzielen, dem Anlagehorizont und der Risikotoleranz abhängig.

Wenn ihr bereits einen Notgroschen angespart, keine Schulden habt und keine Riesen-Investition wie ein Hauskauf bevorsteht, könnt ihr versuchen, mindestens 10 bis 20 % eures Nettoeinkommens zu investieren. Wenn ihr risikobereit seid und auch in Krisenzeiten cool bleiben könnt, könnt ihr natürlich die gesamte Sparsumme in Aktien-ETFs stecken – besonders gut geeignet sind breit gestreute Welt-ETFs wie der MSCI World.

Ausgewogenere Asset Allokationen sehen jedoch eine Verteilung zwischen risikoreichen und risikoarmen Anlagen vor. Letztlich ist aber jede Situation anders. Wichtig ist, dass ihr euch mit eurer Anlagestrategie wohl und nicht ständig unter Druck gesetzt fühlt.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Geld brauche ich mindestens, um in ETFs zu investieren?

Eine Mindestsumme für die ETF-Anlage gibt es nicht: Manche Depots bieten bereits die Möglichkeit, ETF-Sparpläne ab einer Sparrate von nur 1 € einzurichten. Dennoch sollte man versuchen, etwas mehr zu investieren, um größere Renditen zu erzielen – mindestens 10 bis 25 € monatlich sollten auch für Anfänger und viele Menschen mit geringerem Einkommen schon drin sein.

Wie viel Geld hat man mit einem ETF nach 10 Jahren?

Wie viel Geld die ETF-Anlage am Ende abwirft, hängt natürlich von der individuellen Werteentwicklung des ETFs ab. Hättet ihr beispielsweise von 2013 bis 2023 jeden Monat 100 € in einen MSCI World ETF investiert, hättet ihr in diesem Zeitraum mehr als 14.000 € Rendite gemacht. Mit unserem ETF-Backtest und unserem ETF-Sparplanrechner könnt ihr verschiedene Szenarien durchspielen.

Wie kann ich einen ETF kaufen?

Alles was ihr braucht, um einen ETF zu kaufen, ist ein Wertpapier-Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Besonders günstige Online-Depots findet ihr beispielsweise bei Trade Republic oder Smartbroker. Aber auch Direktbanken wie comdirect und Filialbanken wie die Consorsbank bieten heute preiswerte Angebote.

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Martin schrieb schon im Studium über Finanzthemen: Seine Masterarbeit verfasste er über die Geschichte amerikanischer Zentralbanken, später forschte er zum Thema Wahlkampffinanzierung. Privat investiert er seit mehreren Jahren in ETFs und Aktien. Heute lebt er in London und arbeitet als freier Texter in den Bereichen Technologie und Finanzen.
Geprüft durch: Prof. Dr. Alexander Zureck
Alexander ist Professor für Banking & Finance an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management und freiberuflich als Coach und Consultant tätig. In seiner Lehre und Forschung befasst er sich mit den wichtigsten Themen zu Finanzierung und Investition, wobei ein Schwerpunkt auf der Finanzbildung liegt. Bei Zendepot stellt er sicher, dass sich keine Fehler oder Ungenauigkeiten in die Artikel einschleichen.
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