Depots

Depotgebühren im Vergleich: Wie viel kostet ein Wertpapierdepot?

Letzte Aktualisierung
27. Juli 2026

Wenn ihr ETFs, Aktien und andere Wertpapiere kaufen möchtet, reicht ein gewöhnliches Bankkonto nicht aus. Ihr benötigt ein spezielles Wertpapierdepot, das den Handel mit Aktien und ETFs für euch abwickelt. Im Gegenzug für diesen Service verlangen Betreiber solcher Depots gewisse Gebühren – und die fallen von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich aus.

Wir verraten, welche Depotgebühren ihr kennen müsst, mit welchen Kosten ihr in der Praxis rechnen könnt und wie die wichtigsten Anbieter preislich aufgestellt sind.

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Das Wichtigste auf einen Blick
  • Ein Wertpapierdepot ist mit unterschiedlichen Gebühren verbunden. Die größte Kostenquelle sind die Orderkosten, die pro Transaktion anfallen.

  • Orderkosten variieren von Depot zu Depot. Manche Broker berechnen pauschale Gebühren, andere einen Prozentsatz oder einen Mix aus beiden.

  • Online-Broker bieten in der Regel günstigere Konditionen als traditionelle Filial-Banken oder Direktbanken. Dies gilt sowohl für reguläre Wertpapierkäufe (z. B. Aktien) als auch für ETF-Sparpläne.

  • In unserem Depot-Vergleich könnt ihr sehen, wie viel ihr bei jedem Anbieter pro Order – etwa für Einzelinvestments oder Sparpläne – bezahlen müsst.

Was sind Depotgebühren und welche gibt es?

Depotgebühren beschreiben alle Kosten, die Banken und Broker für die Verwaltung und den Handel von Wertpapieren in eurem Depot erheben.

Diese Gebühren, die heute für Privatanleger:innen glücklicherweise recht gering ausfallen, lassen sich in mehrere Kategorien einteilen. Je nach Anbieter, Art des Depots und Börsenplatz müsst ihr mit folgenden Kosten rechnen:

  • Depotführungskosten

  • Orderkosten

  • Handelsplatzgebühren

In den nächsten Kapiteln sehen wir uns jede dieser möglichen Kostenquellen genauer an.

Depotgebühren vs. ETF-Gebühren

Die Depotgebühren umfassen nicht alle Kosten, die bei der Anlage in ETFs anfallen. Auch auf ETF-Ebene fallen einige Kosten an. Die laufenden Kosten eines ETFs auf Jahresbasis werden z. B. von der Gesamtkostenquote (Total Expense Ratio/ TER) ausgedrückt. Einen ausführlichen Überblick der Kosten und Gebühren findet ihr in unserem Artikel zum Thema ETF-Kosten.

1.

Depotführungskosten

Depotführungskosten sind Kosten, die für den bloßen Besitz eines Wertpapierdepots anfallen. Sie können als feste Gebühr oder auf Basis des Depotvolumens berechnet werden.

Erfreulicherweise sind diese Gebühren heute kaum noch relevant. Das liegt vor allem am Wettbewerb, den Online-Broker in den Markt gebracht haben: Sie begannen im Kampf um Kund:innen damit, Depotführungskosten komplett abzuschaffen – was letztlich auch traditionelle Banken dazu bewegte, ihre Gebührenstrukturen zu überdenken.

Heute sind Anbieter mit Depotführungskosten die absolute Ausnahme. Manche Depots knüpfen die kostenlose Depotführung aber an eine bestimmte Anzahl an Transaktionen oder ein gewisses Gesamtguthaben.

2.

Orderkosten

Die Orderkosten sind die größte Kostenquelle und damit deutlich wichtiger als die Depotführungskosten. Dabei handelt es sich um die Kosten, die bei jeder Wertpapierorder anfallen, die ihr über das Depot tätigt. Das beinhaltet:

  • den Kauf und Verkauf von Wertpapieren (wie z. B. ETFs)

  • die Ausführung eines Sparplans

Für die Berechnung der Orderkosten gibt es verschiedene Methoden:

  • Feste Gebühr pro Trade
    Manche Broker verlangen eine pauschale Gebühr pro Trade, die unabhängig von der Größe der Transaktion ist. Dies ist natürlich preislich effizienter, je höher die Transaktionen ausfallen, da die Kosten nicht mit der Geldsumme steigen. Bei besonders kleinen Trades kann die Gebühr hingegen vergleichsweise stark ins Gewicht fallen.

  • Prozentuale Gebühr
    Bei dieser Methode wird die Gebühr als Prozentsatz des Handelsvolumens berechnet. Hier sind die Verhältnisse genau andersherum: Bei großen Transaktionen fällt die absolute Gebühr besonders groß aus, bei kleinen Transaktionen bezahlt ihr weniger.

  • Pauschalgebühr + prozentualer Anteil
    Auch eine Kombination beider Modelle ist möglich. Manche Broker verlangen eine Pauschalgebühr, stellen aber zusätzlich einen kleineren prozentualen Anteil in Rechnung.

  • Stufenmodell
    Die Gebühren können auch ans Transaktionsvolumen gebunden werden. Zum Beispiel könnte ein Broker eine Gebühr von 10 Euro für Transaktionen bis zu 10.000 Euro, 20 Euro für Transaktionen von 10.000 bis 15.000 Euro, 30 Euro für Transaktionen von 15.000 bis 20.000 Euro usw. berechnen.

  • Kostenlose Trades
    Es gibt auch Depots, insbesondere von Online-Brokern, die komplett gebührenfreie Orders ermöglichen. Diese Gratis-Trades sind aber in der Regel an bestimmte Bedingungen, z. B. eine Mindesthöhe oder die Ausführung über einen bestimmten Handelsplatz, gebunden.

In der Praxis sind die Orderkosten somit von der Gebührenstruktur eures Depots und eurem Verhalten als Anleger:innen abhängig. Wenn ihr mit besonders großen Summen handelt, zahlt ihr bei Brokern mit prozentualer Gebühr deutlich mehr – wenn ihr häufig nur kleine Transaktionen durchführt, können sich die Pauschalgebühren schnell summieren.

3.

Handelsplatzgebühren

Nicht nur Depots möchten pro Order abkassieren, sondern auch die Börsen- bzw. Handelsplätze, über die eine Transaktion abgewickelt wird. Je nach Broker könnt ihr frei wählen, an welchem Handelsplatz ihr den Kauf oder Verkauf tätigen möchtet, und bei jedem davon gelten unterschiedliche Konditionen.

Bei manchen Brokern fallen diese Gebühren besonders günstig aus oder entfallen sogar ganz, wenn ihr über bestimmte Handelsplätze handelt. Bei einigen Anbietern habt ihr zudem die Option, Wertpapiere über den außerbörslichen Direkthandel zu erwerben, bei dem Handelsplatzgebühren ebenfalls wegfallen.

Meist könnt ihr in der Kaufmaske eures Depots den Handelsplatz selbst bestimmen und somit die günstigste Option auswählen, wie hier beim ING-Depot:

Alles, was ihr zu Börsenplätzen beim ETF-Kauf wissen müsst, lest ihr in unserem Ratgeber zum Thema:

Banken vs. Broker: Wo sind die Gebühren niedriger?

Egal ob Bank oder Online-Broker: Ordergebühren sind also die größte Kostenquelle der Depotführung. Vermutlich möchtet ihr nun vor allem eins wissen: Welches Depot ist am günstigsten?

Sehen wir uns dafür die Kosten normaler Käufe und Sparpläne der 17 Depot-Anbieter aus unserem Vergleich genauer an:

Vergleich der Ordergebühren

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Kosten pro Order bei den Depots aus unserem Test. Wie ihr seht, liegen Online-Broker wie Smartbroker, Trade Republic, Traders Place, finanzen.net zero und Scalable Capital vor den Angeboten klassischer Banken.

Beachtet dabei aber, dass die Tabelle immer die bestmöglichen Preise bei jedem Broker anzeigt, die möglicherweise an bestimmte Konditionen (und/ oder zeitlich begrenzte Angebote) geknüpft sind. Welche das sind, erfahrt ihr, wenn ihr mit der Maus über die Summe im Feld „Kosten je Order“ fahrt.

1822direkt
comdirect
Consorsbank
DKB
finanzen.net zero
flatex
ING
justTRADE
maxblue
N26
Postbank
S Broker
Scalable Capital
Smartbroker
Trade Republic
Traders Place
Trading 212
Kosten je Order
4,90 € + 0,25 %
3,90 €
4,95 € + 0,25 %
10 - 30 €
0-1 €
5,9 €
4,90 € + 0,25 %
1 €
0,25 %
0.90 €
9,95 - 69,95 €
ab 0,95 €
0 - 0,99 €
0 - 4 €
1-2 €
0-3 €
0 €
Kosten nach Order-Höhe
500 € Order
9,9 €
3,9 €
9,95 €
10 €
0 €
5,9 €
6,15 €
1 €
8,9 €
0,9 €
9,95 €
0,95 €
0,99 €
0 €
1 €
0 €
0 €
1.000 € Order
9,9 €
3,9 €
9,95 €
10 €
0 €
5,9 €
7,4 €
1 €
8,9 €
0,9 €
9,95 €
0,95 €
0,99 €
0 €
1 €
0 €
0 €
5.000 € Order
29,9 €
3,9 €
17,45 €
10 €
0 €
5,9 €
17,4 €
1 €
12,5 €
0,9 €
29,95 €
0,95 €
0,99 €
0 €
1 €
0 €
0 €
10.000 € Order
54,9 €
3,9 €
29,95 €
15 €
0 €
5,9 €
29,9 €
1 €
25 €
0,9 €
39,95 €
0,95 €
0,99 €
0 €
1 €
0 €
0 €
50.000 € Order
54,9 €
3,9 €
69 €
30 €
0 €
5,9 €
69,9 €
1 €
58,9 €
0,9 €
69,95 €
0,95 €
0,99 €
0 €
1 €
0 €
0 €
100.000 € Order
54,9 €
3,9 €
69 €
30 €
0 €
5,9 €
69,9 €
1 €
58,9 €
0,9 €
69,95 €
0,95 €
0,99 €
0 €
1 €
0 €
0 €

Vergleich der Sparplankosten

Bei Sparplänen zeichnet sich ein ähnliches Bild ab, wobei die klassischen Banken hier mittlerweile ebenfalls recht günstige Angebote bieten:

1822direkt
comdirect
Consorsbank
DKB
finanzen.net zero
flatex
ING
justTRADE
maxblue
N26
Postbank
S Broker
Scalable Capital
Smartbroker
Trade Republic
Traders Place
Trading 212
Kosten je Ausführung
1,5 %
1,5 %
0
1,50 €
0 €
0 €
0 €
0 €
1,25 %
0 €
0
0 €
0 €
0 €
0 €
0
0 €
Kostenlose ETF
100
592
1700
470
2000
1855
800
177
380
2174
380
2500
2700
2000
3187
2324
5000
Kosten nach Sparrate
50 € Sparplan
1,5 €
0,75 €
0 €
1,5 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0,63 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
100 € Sparplan
1,5 €
1,5 €
0 €
1,5 €
0 €
0 €
0 €
0 €
1,25 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
500 € Sparplan
7,5 €
7,5 €
0 €
1,5 €
0 €
0 €
0 €
0 €
6,25 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
1.000 € Sparplan
14,9 €
15 €
0 €
1,5 €
0 €
0 €
0 €
0 €
12,5 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €

Warum Online-Broker günstiger sind

Wie ihr den Tabellen entnehmen könnt, haben Online-Broker preislich die Nase vorn. Doch woran liegt das? Es hat mehrere Gründe:

  • Die Betriebskosten von Online-Brokern sind niedriger, weil sie im Gegensatz zu vielen Banken keine physischen Filialen betreiben.

  • Online-Broker konzentrieren sich zu 100 % auf den Wertpapierhandel und bieten nicht wie klassische Banken ein breites Spektrum von Dienstleistungen an. Dadurch können sie Prozesse optimieren und Kosten sparen.

  • Online-Broker sind genau genommen Tech-Firmen. Sie operieren agil und nutzen neueste Technologien, um viele Aspekte des Handels und der Depotführung zu automatisieren. Auch das spart Geld.

Ein weiterer Faktor, der Online-Brokern lange Zeit einen massiven preislichen Vorteil verschafft hat, ist eine Praxis namens Payment for Order Flow (PFOF). Dabei erhalten Broker Geld von Börsenanbietern, wenn sie die Orders der Kund:innen an genau deren Handelsplätze weiterleiten.

Diese Praxis war lange dafür verantwortlich, dass Online-Broker wie Trade Republic oder Scalable Capital ihre Transaktionsgebühren besonders niedrig halten oder Orders (fast) komplett kostenlos anbieten konnten. Das Vorgehen ist jedoch nach einer Übergangsfrist seit dem 1. Juli 2026 EU-weit endgültig verboten.

Welche Auswirkungen hat das PFOF-Verbot?

Der große Preisschock nach dem Stichtag ist bisher ausgeblieben, weil die meisten Neobroker ihre Geschäftsmodelle rechtzeitig angepasst haben. Dazu haben wir drei aktuelle Beispiele:

  • Trade Republic
    Der Broker hat als Reaktion auf PFOF ein neues Ausführungsmodell („Best Price“) eingeführt und tritt nun selbst als Markt-Gegenpartei auf. Der 1 €-Trade bleibt für Privatanleger:innen bestehen. Wer seinen Handelsplatz (aus rund 30 Börsen) gezielt selbst auswählen möchte, zahlt über die neue „Direct Price“-Option jetzt 2 €.

  • Scalable Capital
    Der Anbieter hat bereits 2024 in Kooperation mit der Börse Hannover eine eigene elektronische Börse (EIX) gegründet, bei der Scalable selbst als Market Maker auftritt. Einnahmen werden hier unter anderem über den sogenannten Spread generiert.

  • N26
    Die Neobank hat sich nach anderthalb Jahren vom komplett kostenfreien Wertpapierhandel verabschiedet und im Juli 2026 wieder eine Ordergebühr von 0,90 € pro Trade eingeführt. Je nach Kontomodell gibt es jedoch weiterhin monatliche Freikontingente.

Die gute Nachricht für alle, die passiv für das Alter vorsorgen: ETF-Sparpläne bleiben bei den großen Anbietern weiterhin komplett kostenlos.

Welcher Broker ist am günstigsten?

Der aktuell günstigste Broker aus unserem Vergleich ist Trading 212. Hier gibt es nämlich weder Sparplan- noch reguläre Ordergebühren.

Kostenlose Sparpläne sind mittlerweile die Norm, doch die meisten Broker verlangen für „normale“ Orders weiterhin eine kleine Gebühr – oder knüpfen kostenlose Trades an Bedingungen wie Mindestsummen oder bestimmte Handelsplätze. Nicht so Trading 212: Hier sind auch reguläre Käufe komplett provisionsfrei.

Bewertet den Kostenfaktor aber nicht über: Auch andere Neobroker sind so günstig, dass die Kosten bei den meisten Nutzer:innen kaum ins Gewicht fallen. Und wenn ihr hauptsächlich per Sparplan investiert, sind die Kosten von Einzelorders ohnehin nicht so wichtig.

Video
Depot Vergleich 2026 – Die besten 5 Broker im Test

Fazit: Kosten sind heutzutage kein großer Faktor mehr

Wenn ihr Wertpapiere wie ETFs kaufen möchtet, benötigt ihr ein Wertpapierdepot, und das ist in der Regel mit bestimmten Gebühren verbunden. Die größte Kostenquelle sind die Orderkosten, die pro Transaktion – z. B. Einzelkauf oder Sparplanausführung – anfallen und je nach Anbieter, Handelsvolumen und Transaktionsgröße variieren.

Online-Broker bieten meist günstigere Depotkosten als traditionelle Banken. Unsere Vergleichstabellen können euch dabei helfen, die Depotkosten der verschiedenen Anbieter zu vergleichen und das preisgünstigste Depot für eure Bedürfnisse zu finden.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es kostenlose Depots?

Die Depotführung an sich ist bei den meisten Brokern und klassischen Banken mittlerweile kostenlos. Bei manchen Brokern entfallen zudem auch die Ordergebühren, allerdings oftmals geknüpft an bestimmte Konditionen, wie etwa ein monatliches Abo-Modell oder ein gewisses Transaktionsvolumen. ETF-Sparpläne sind bei den meisten Neobrokern und Banken ohnehin dauerhaft kostenlos.

Kann man das Depot wechseln?

Ja, ein Depotwechsel ist möglich. Ihr könnt in der Regel alle Wertpapiere zum neuen Depot mitnehmen, die auch dort verfügbar sind. Den Depotwechsel beantragt ihr am besten direkt beim neuen Depot, zu dem ihr wechselt. Es ist grundsätzlich kostenlos, kann aber eine Weile dauern.

Welches Depot ist am günstigsten?

Von den 17 Depots aus dem Zendepot-Test bieten Online-Broker die günstigsten Konditionen. Einige Broker (z. B. Trading 212, Traders Place, finanzen.net zero) sind (zu bestimmten Konditionen) komplett kostenlos, bei vielen anderen Anbietern (z. B. Trade Republic oder Scalable Capital) kosten Transaktionen oder Sparpläne nur rund einen Euro.

Wie verdienen Depots Geld?

Depots haben mehrere Einnahmequellen. Klassische Filialbanken verdienen Geld oft noch durch direkte Gebühren, die für die Depotführung, einzelne Transaktionen und weitere Dienstleistungen erhoben werden. Viele Online-Broker finanzieren sich nach dem PFOF-Verbot (Juli 2026) hingegen verstärkt durch sogenannte Spreads (die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis) und eigene Handelsplätze.

Gibt es versteckte Depotgebühren?

Ja, neben den Orderkosten gibt es bei einigen Anbietern auch Gebühren, die nicht sofort ersichtlich sind. Dazu zählen etwa Fremdwährungsgebühren (wenn ihr Aktien in einer anderen Währung wie USD kauft), Gebühren für die Eintragung ins Aktienregister sowie Inaktivitätsgebühren (die einige wenige Broker verlangen, wenn ihr euer Depot nicht aktiv nutzt). Bei klassischen Banken fallen zudem manchmal Extrakosten für Dividendenauszahlungen an.

Sind Depotgebühren die einzigen Kosten beim ETF-Kauf?

Nein. Depotgebühren umfassen nur die Kosten, die euer Broker für die Depotführung und die Ausführung eurer Orders berechnet. Hinzu kommen die laufenden Kosten der ETFs selbst, die sogenannte Gesamtkostenquote (TER). Sie wird euch allerdings nicht direkt vom Verrechnungskonto abgebucht, sondern automatisch dem Fondsvermögen entnommen (z. B. 0,13 % pro Jahr).

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Martin schrieb schon im Studium über Finanzthemen: Seine Masterarbeit verfasste er über die Geschichte amerikanischer Zentralbanken, später forschte er zum Thema Wahlkampffinanzierung. Privat investiert er seit mehreren Jahren in ETFs und Aktien. Heute lebt er in London und arbeitet als freier Texter in den Bereichen Technologie und Finanzen.
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