Trade Republic Kinderdepot: Was Eltern vor der Eröffnung wissen sollten
Kaum ist der Nachwuchs da, landet auch schon die erste Kindergeldzahlung auf dem Konto. Wer langfristig für sein Kind vorsorgen möchte, kann einen Teil davon investieren, um Geld für Ausbildung, Führerschein oder den Start ins Erwachsenenleben anzusparen. Trade Republic bietet dafür ein Kinderdepot an.
Das Kinderdepot von Trade Republic ist ein Wertpapierdepot, das ihr im Namen eures Kindes eröffnet und bis zu dessen Volljährigkeit verwaltet. Wir zeigen euch, wie die Einrichtung funktioniert, was das Kindergeld-Feature bringt und wie ihr die steuerlichen Freibeträge eures Kindes optimal nutzt.
Bei Trade Republic könnt ihr für euer Kind ein Wertpapierdepot einrichten, ergänzt um ein verzinstes Verrechnungskonto für Guthaben, das gerade nicht investiert ist.
Über das Kindergeld-Feature erstattet Trade Republic die Fondskosten für drei ausgewählte Vanguard-ETFs. Außerdem könnt ihr Sparpaten wie Großeltern oder Freunde einladen, die schon ab 1 € im Monat mitsparen.
Das Depot gehört rechtlich von Anfang an eurem Kind. Ab dem 18. Geburtstag kann es selbst und frei darüber verfügen. Ein hoher Depotwert kann später den BAföG-Anspruch mindern.
Dank Sparerpauschbetrag und Grundfreibetrag bleiben eurem Kind bis zu 13.384 € Kapitalerträge pro Jahr steuerfrei, vorausgesetzt, ihr richtet einen Freistellungsauftrag und eine NV-Bescheinigung ein.
Um ein Kinderdepot zu eröffnen, braucht ihr selbst ein Trade Republic-Konto. Bei gemeinsamem Sorgerecht müssen beide Elternteile eins haben.
Was ist das Trade Republic Kinderdepot?

Das Kinderdepot von Trade Republic ist ein Wertpapierdepot, das ihr für euer Kind eröffnet und bis zu dessen Volljährigkeit verwaltet. Rechtlich gehört das Depot aber von Anfang an eurem Kind. Einzahlen könnt ihr manuell oder über einen Sparplan, der schon ab 1 € im Monat startet.

Schnell eingerichtet: Das Kinderdepot von Trade Republic.
Weil der Anlagehorizont bei Kindern besonders lang ist, bleibt viel Zeit, kurzfristige Schwankungen auszusitzen und vom Zinseszinseffekt zu profitieren.
Mit dem 18. Geburtstag endet eure treuhänderische Verwaltung automatisch. Das Depot und alles, was darin liegt, geht dann vollständig in die Verfügungsgewalt eures Kindes über, ohne dass ihr dafür etwas veranlassen müsst.
Ein Kinderdepot bei Trade Republic könnt ihr nur bis zum Alter von 17,5 Jahren eröffnen, also spätestens sechs Monate vor dem 18. Geburtstag eures Kindes.
Wer kann ein Trade Republic Kinderdepot eröffnen?
Ein Kinderdepot könnt ihr als Eltern oder Sorgeberechtigte eröffnen. Voraussetzung ist, dass ihr selbst bereits ein Konto bei Trade Republic habt. Habt ihr das alleinige Sorgerecht, reicht euer eigenes Konto. Bei gemeinsamem Sorgerecht brauchen beide Elternteile ein Trade-Republic-Konto und müssen der Eröffnung zustimmen.
Weil ihr euch für euer eigenes Konto bereits identifiziert habt, müsst ihr das für das Kinderdepot nicht noch einmal tun. Ihr gebt lediglich die Daten eures Kindes an, ladet die Geburtsurkunde hoch und weist euer Sorgerecht nach.
Pro Kind könnt ihr genau ein Kinderdepot anlegen. Bei mehreren Kindern benötigt jedes sein eigenes, damit sich Vermögen, Sparpläne und spätere Freistellungsaufträge nicht vermischen.
Gut zu wissen: Bei anderen Anbietern wie comdirect oder der ING müsst ihr nicht selbst Kund:in sein, um ein Kinderdepot zu eröffnen (mehr zu den Alternativen später).
Broker und verzinstes „Cash“-Konto
Ist das Depot eingerichtet, könnt ihr direkt mit dem Investieren starten. Ihr habt die Möglichkeit, ETFs, Aktien und Sparpläne auszuwählen, genau wie im eigenen Depot.
Ergänzend könnt ihr Guthaben auf dem verzinsten Verrechnungskonto des Kinderdepots parken. Aktuell verzinst Trade Republic das Guthaben mit 2,25 % pro Jahr (Stand: August 2026). Der Zinssatz ist variabel und richtet sich nach dem Einlagensatz der Europäischen Zentralbank.
Trade Republic Broker | Verrechnungskonto („Cash“) | |
|---|---|---|
Zinsen | Nein | 2,25 % p.a.* |
Sparpläne | Ab 1 € | Nein, nur Guthaben parken |
Kindergeld-Feature | 0 % TER p. a. auf drei ausgewählte Vanguard-ETFs | Nein |
Kosten | Keine Depotgebühr, 1 € pro Wertpapier-Order | Keine Kontoführungsgebühren |
Geeignet für | Eltern, die ETFs und Aktien selbst auswählen und aktiv verwalten wollen | Eltern, die Guthaben vorübergehend sicher und verzinst parken wollen |
Quelle: Trade Republic, Stand: August 2026/ *Variabler Zinssatz, gekoppelt an den EZB-Einlagensatz
Warum sich ein Kinderdepot bei Trade Republic lohnt
Zeit ist der entscheidende Faktor beim Vermögensaufbau. Wollt ihr Geld für euer Kind anlegen, habt ihr oft reichlich davon. Vom ersten Lebenstag bis zur Volljährigkeit vergehen 18 Jahre, in denen sich eingezahltes Geld über den Zinseszinseffekt vermehren kann.
Wer früh anfängt, muss am Ende oft deutlich weniger einzahlen, um auf dieselbe Summe zu kommen wie jemand, der erst später startet. Man muss aber nicht direkt bei der Geburt starten, auch bei einer Eröffnung zu einem späteren Zeitpunkt profitiert euer Nachwuchs vom Zinseszinseffekt.
Rechenbeispiel: Was aus 50 € pro Monat werden kann
Nehmen wir an, ihr legt 5, 10 oder 18 Jahre lang monatlich 50 € für euer Kind zurück. Je nachdem, ob das Geld unverzinst liegen bleibt, auf dem Trade-Republic-Verrechnungskonto verzinst wird oder in einen ETF-Sparplan fließt, sieht das Ergebnis am Ende sehr unterschiedlich aus:
Zeitraum | Eingezahlt oder unverzinstes Konto | Tagesgeldkonto (2,25 % p. a.) | ETF-Sparplan (7 % p. a.) |
|---|---|---|---|
5 Jahre | 3.000 € | rund 3.176 € | rund 3.580 € |
10 Jahre | 6.000 € | rund 6.726 € | rund 8.601 € |
18 Jahre | 10.800 € | rund 13.295 € | rund 21.165 € |
Hinweis: Diese Werte sind lediglich Beispielrechnungen ohne Berücksichtigung von Steuern und Gebühren. Sie unterstellen eine gleichbleibende Verzinsung beziehungsweise Rendite über den gesamten Zeitraum. Die angenommenen 7 % für den ETF-Sparplan orientieren sich an langjährigen Durchschnittswerten der Vergangenheit, für die Zukunft gibt es dafür keine Garantie.
Wie groß der Unterschied zwischen Sparen und Investieren sein kann, zeigt sich vor allem über längere Zeiträume: Nach 18 Jahren stehen 10.800 € Einzahlungen auf dem verzinsten Verrechnungskonto („Cash“) rund 13.295 € gegenüber, im ETF-Sparplan bei durchschnittlich 7 % Rendite dagegen rund 21.165 € – das eingezahlte Geld hätte sich ungefähr verdoppelt.
Wollt ihr mit eurer eigenen Sparrate oder über einen anderen Zeitraum rechnen? Mit unserem Sparplanrechner könnt ihr durchspielen, wie viel Vermögen euer Kind bis zum gewünschten Zeitpunkt aufbauen könnte.
Steuerliche Vorteile nutzen: Freibetrag, Freistellungsauftrag, NV-Bescheinigung
Ein großer Vorteil eines Kinderdepots ist, dass euer Kind seine eigenen steuerlichen Freibeträge nutzen kann. Würdet ihr das Geld stattdessen unter eurem eigenen Namen anlegen, würden die Kapitalerträge steuerlich euch zugerechnet, und die Freibeträge eures Kindes blieben ungenutzt.
Der Sparerpauschbetrag: 1.000 € pro Jahr steuerfrei
Jedes Kind hat, genau wie Erwachsene, einen jährlichen Sparerpauschbetrag von 1.000 € (Stand 2026). Bis zu dieser Grenze bleiben Zinsen, Dividenden und Kursgewinne steuerfrei.
Bei ETFs mit einem Aktienanteil von mindestens 51 % greift zusätzlich die Teilfreistellung: Dabei bleiben grundsätzlich 30 % der Erträge von vornherein steuerfrei.
Wichtig: Der Sparerpauschbetrag greift nur, wenn ihr für euer Kind einen Freistellungsauftrag eingerichtet habt. Das erledigt ihr direkt in der Trade-Republic-App. Dafür braucht ihr die Steuer-Identifikationsnummer eures Kindes, die jedes Kind kurz nach der Geburt automatisch vom Bundeszentralamt für Steuern erhält.
Fehlt der Freistellungsauftrag, führt Trade Republic auf Kapitalerträge automatisch Abgeltungsteuer sowie gegebenenfalls Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer ab. Zu viel gezahlte Steuern lassen sich zwar über die Steuererklärung eures Kindes zurückholen, mit Freistellungsauftrag spart ihr euch diesen Umweg von vornherein.
Der Grundfreibetrag: bis zu 13.384 € steuerfrei
Neben dem Sparerpauschbetrag steht eurem Kind noch ein zweiter, größerer steuerlicher Hebel zur Verfügung: der allgemeine Grundfreibetrag, aktuell 12.348 € (Stand 2026). Automatisch dazu kommt die Sonderausgaben-Pauschale von 36 € im Jahr, die pauschal jeder steuerpflichtigen Person zusteht, egal ob tatsächlich Ausgaben angefallen sind.
In Summe ergibt das, sofern euer Kind keine weiteren Einkünfte hat, einen jährlichen Steuerfreiraum von bis zu 13.384 €: 1.000 € Sparerpauschbetrag, 12.348 € Grundfreibetrag und 36 € Sonderausgaben-Pauschale zusammengerechnet.
Anders als beim Sparerpauschbetrag reicht hierfür kein einfacher Auftrag in der App. Ihr müsst für euer Kind eine Nichtveranlagungsbescheinigung, kurz NV-Bescheinigung, beim zuständigen Finanzamt beantragen und Trade Republic vorlegen. Liegt sie vor, behält die Bank auch dann keine Steuer ein, wenn die Erträge über der 1.000-Euro-Grenze liegen.
Fehlt die NV-Bescheinigung, zieht Trade Republic ab dem Sparerpauschbetrag ganz normal Abgeltungsteuer ab. Diesen Betrag bekommt ihr zwar über die Steuererklärung eures Kindes zurück, allerdings erst im Nachhinein und mit zusätzlichem Aufwand.
Bedenkt dabei: Sobald Geld auf dem Kinderdepot landet, gehört es ab diesem Moment eurem Kind, nicht mehr euch. Einen Rückgriff darauf gibt es später nicht, auch nicht, wenn ihr selbst finanziell in Bedrängnis geratet. Plant deshalb von Anfang an nur Beträge ein, die tatsächlich für euer Kind bestimmt sind, etwa als Grundstock für eine Ausbildung oder die erste eigene Wohnung.
Das Trade Republic-Kindergeld: Drei ETFs ohne Fondskosten
Trade Republic hat sein Kinderdepot in Kooperation mit dem Fondsanbieter Vanguard aufgesetzt. Kern der Zusammenarbeit ist eine Funktion, die der Broker „Kindergeld" nennt.
Für drei ausgewählte Vanguard-ETFs erstattet Trade Republic monatlich die laufenden Fondskosten (TER) und legt sie automatisch wieder im jeweiligen ETF an. Ihr müsst dafür nichts weiter tun, die Reinvestition läuft im Hintergrund.

Das „Kindergeld“ ist ein besonderes Feature beim Trade Republic Kinderdepot.
Aktuell profitieren davon die folgenden drei ETFs:
| Größe ▼ | Alter ▼ | Kosten ▲ | Score ▼ | |
|---|---|---|---|---|
Vanguard FTSE All-World Thesaurierend IE00BK5BQT80 | 50,0 Mrd. € | 7 Jahre | 0,14 % | |
Vanguard LifeStrategy 80% Equity Thesaurierend IE00BMVB5R75 | 1,2 Mrd. € | 5 Jahre | 0,25 % | |
Vanguard ESG Global All Cap Thesaurierend IE00BNG8L278 | 1,0 Mrd. € | 5 Jahre | 0,24 % |
Haltet ihr einen dieser drei Fonds im Kinderdepot, fallen für euer Kind effektiv keine laufenden Kosten an, solange die ETFs dort liegen bleiben.
Bei einer Sparrate von 50 € im Monat und einer TER von 0,25 % macht das nach 5 Jahren rund 22 € aus, nach 10 Jahren rund 112 € und nach 18 Jahren immerhin rund 528 €, jeweils verglichen mit einem sonst gleich verzinsten ETF ohne Kostenerstattung. Der Vorteil fällt zunächst also eher klein aus, kann sich aber über viele Jahre summieren.
Im Vergleich zu anderen Brokern ist die Auswahl etwas klein. Scalable Capital erstattet die Fondskosten beispielsweise bei hunderten ETFs verschiedener Anbieter.
Gemeinsam sparen: Die Sparpaten-Funktion von Trade Republic
Bei Trade Republic könnt ihr andere Familienmitglieder oder Freunde für euren Nachwuchs mitsparen lassen. Über die Funktion „Sparpaten“ könnt ihr Großeltern, Tanten, Onkel, Pat:innen oder Freunde direkt aus der App einladen, regelmäßig oder einmalig etwas zum Kinderdepot beizusteuern.

Ihr könnt Verwandte und Freunde zum Sparen einladen.
Ein eigenes Trade Republic-Konto brauchen die eingeladenen Personen dafür nicht. Sie folgen einem Link, den ihr aus der App heraus verschickt, und richten eine Lastschrift ein, über die Geld auf das Verrechnungskonto eures Kindes fließt. Von dort entscheidet weiterhin ihr als verwaltender Elternteil, in welche ETFs oder Aktien das Guthaben investiert wird.
Schon ab 1 € im Monat können Sparpaten mitmachen, einen festen Mindestbetrag oder eine Pflicht zu dauerhaften Einzahlungen gibt es nicht. Wer möchte, pausiert seinen Beitrag jederzeit oder passt ihn an, ohne dass ihr dafür etwas veranlassen müsst.

Für Großeltern oder Pat:innen ist das eine unkomplizierte Alternative zum klassischen Geschenk. Statt Spielzeug landet zum Geburtstag oder einfach zwischendurch ein kleiner Betrag im Depot eures Kindes und trägt langfristig zum Vermögen bei.
Was spricht gegen ein Kinderdepot?
Ein Kinderdepot kann einige finanzielle Vorteile bieten, hat aber auch ein paar Risiken und Nachteile:
Volljährig: Das Depot geht vollständig ans Kind über
Mit dem 18. Geburtstag endet eure Verwaltung automatisch. Ab dann entscheidet euer Kind allein, was mit dem Depot passiert. Rechtlich gehört ihm das angelegte Vermögen ohnehin von Anfang an.
Wenn euer Kind entscheidet, alle Wertpapiere zu verkaufen und das Geld auszugeben, könnt ihr das nicht verhindern. Umso wichtiger ist es, schon vorher mit eurem Kind über den Umgang mit Geld zu sprechen, damit es auf diesen Moment vorbereitet ist.

Wollt ihr selbst bestimmen, wofür das angesparte Geld später verwendet wird, etwa für ein Studium oder eine Ausbildung, kann es deshalb sinnvoller sein, das Geld in eurem eigenen Namen anzulegen. Dafür verzichtet ihr allerdings auf die steuerlichen Vorteile des Kinderdepots.
BAföG: Wenn das Ersparte den Anspruch mindert
Beantragt euer Kind später BAföG, wird auch das Vermögen im Kinderdepot berücksichtigt. Aktuell dürfen unter 30-Jährige bis zu 15.000 € besitzen, ohne dass sich das auf den BAföG-Anspruch auswirkt. Liegt das Vermögen darüber, wird der überschüssige Betrag auf den Bewilligungszeitraum angerechnet und die monatliche Förderung fällt entsprechend geringer aus.
Für die Berechnung zählt der Vermögensstand am Tag der Antragstellung. Ein über viele Jahre gut gefülltes Kinderdepot kann den späteren BAföG-Anspruch eures Kindes also reduzieren.
Familienversicherung: Wann die Kapitalerträge problematisch werden
Ist euer Kind beitragsfrei über euch in der gesetzlichen Krankenversicherung familienversichert, darf sein regelmäßiges Gesamteinkommen eine bestimmte Grenze nicht überschreiten. 2026 liegt sie bei 565 € im Monat bzw. 6.780 € im Jahr. Kapitalerträge zählen grundsätzlich mit hinein, allerdings erst oberhalb des Sparerpauschbetrags von 1.000 €.
Zusammengerechnet bleiben Kapitalerträge bis rund 7.780 € im Jahr für die Familienversicherung in der Regel unproblematisch. Erst wer diese Grenze dauerhaft überschreitet, riskiert, dass die beitragsfreie Familienversicherung wegfällt und eine eigene Krankenversicherung nötig wird.
Für die meisten Kinderdepots dürfte das kaum eine Rolle spielen. Bei einem größeren Depot und entsprechend hohen Kapitalerträgen kann die Einkommensgrenze aber überschritten werden. Im schlimmsten Fall fällt dann die kostenlose Familienversicherung weg und euer Kind muss sich selbst versichern.
So eröffnet ihr ein Kinderdepot bei Trade Rebublic
Die Eröffnung des Kinderdepots bei Trade Republic geht schnell und unkompliziert. Ihr könnt alles komplett in der App auf eurem Smartphone erledigen:
Schritt: Eigenes Trade-Republic-Konto anlegen

Bevor ihr ein Kinderdepot einrichten könnt, braucht jeder Sorgeberechtigte ein eigenes Konto bei Trade Republic. Wie die Kontoeröffnung bei Trade Republic abläuft, zeigen wir euch in unserem Video:
Schritt: Neues Konto hinzufügen
Öffnet die Trade Republic-App und tippt oben rechts auf euren Profil-Buchstaben. Wählt anschließend im Feld „Konto“ das Pluszeichen aus, um ein neues Depot hinzuzufügen.

Öffnet in der App euer Profil und tippt auf „Konto“.
Schritt: Kinderkonto auswählen
Im nächsten Schritt seht ihr eure Accountübersicht. Hier wählt ihr das Kinderdepot aus.

Im nächsten Schritt tippt ihr auf „Kinderdepot“.
Schritt: Was für das Kindepot benötigt wird
Anschließend zeigt euch Trade Republic, wie es weitergeht: Ihr müsst persönliche Angaben zu eurem Kind eingeben, das Sorgerecht nachweisen, und könnt danach direkt mit dem Investieren loslegen. Tippt auf „Weiter“.

Hier seht ihr die nächsten Schritte im Eröffnungsprozess.
Schritt: Erforderliche Informationen zum Kind angeben
Nun führt euch Trade Republic durch den Anmeldeprozess. Gebt alle abgefragten Informationen ein. Dazu zählen Vorname, Nachname, Geburtsdatum und Staatsangehörigkeit eures Kindes.

Tragt nun alle Informationen eures Kindes ein.
Schritt: Aktiviert das Kinderdepot
Abschließend aktiviert ihr das Kinderdepot: Dafür ladet ihr die Geburtsurkunde eures Kindes hoch, weist das Sorgerecht nach und holt bei gemeinsamem Sorgerecht die Zustimmung des zweiten Elternteils ein. Sobald alle Nachweise vorliegen, könnt ihr mit dem Investieren starten.

Ladet die noch fehlenden Dokumente hoch.
Wo gibt es sonst noch Kinderdepots?
Trade Republic ist nicht der einzige Broker mit einem Kinderdepot. Je nachdem, was euch wichtig ist, könnte auch eine dieser Alternativen infrage kommen:
Kinderdepot bei Scalable Capital

Scalable Capital verfolgt ein ähnliches Prinzip wie Trade Republic und erstattet ebenfalls die laufenden Fondskosten ausgewählter ETFs – dort unter dem Namen „Taschengeld“.
Die Auswahl ist allerdings deutlich größer: Rund 200 ETFs von iShares und Xtrackers gehören zum Programm. Mit Scalable Wealth gibt es außerdem eine automatisierte Anlagevariante. Wie bei Trade Republic brauchen beide Sorgeberechtigten ein eigenes Konto.
Kinderdepot bei der ING

Die ING eignet sich für Familien, die Wert auf eine breite Produktauswahl legen. Neben ETFs und Fonds könnt ihr auch Einzelaktien und Anleihen besparen. Zusätzlich wird automatisch ein verzinstes Tagesgeldkonto für das Kind eröffnet.
Anders als bei Trade Republic braucht ihr für das Junior-Depot kein eigenes ING-Konto. Die Eröffnung läuft allerdings weniger digital ab: Die Geburtsurkunde müsst ihr per E-Mail oder Post einreichen, und für Aktien-Sparpläne fällt eine Gebühr von 1,5 % je Ausführung an.
Kinderdepot bei finanzen.net ZERO

finanzen.net ZERO setzt auf ein konsequentes Null-Gebühren-Modell mit kostenlosen ETF- und Aktien-Sparplänen ab einer Mindestsparrate von 1 €. Die Auswahl an Wertpapieren ist etwas kleiner als bei den großen Neobrokern. Eltern brauchen auch hier ein eigenes Depot beim Anbieter.
Kinderdepot bei Raisin
Raisin verfolgt einen anderen Ansatz: Statt selbst ETFs auszuwählen, investiert ihr in ein automatisch verwaltetes Portfolio – ähnlich wie bei Scalable Wealth.
Besonders ist das steueroptimierte Rebalancing. Dabei realisiert Raisin Kursgewinne automatisch bis zur Höhe der jährlichen Freibeträge des Kindes und investiert das Geld anschließend wieder. Dafür fällt eine Verwaltungsgebühr von 0,20 % pro Jahr an, außerdem gebt ihr die Auswahl der Geldanlage aus der Hand.
Welcher Anbieter am Ende passt, hängt von euren Prioritäten ab. Einen ausführlichen Vergleich aller relevanten Anbieter findet ihr in unserem Junior-Depot-Vergleich:
Fazit: Lohnt sich das Trade Republic-Kinderdepot?
Mit dem Kinderdepot von Trade Republic könnt ihr schon mit kleinen Beträgen für euer Kind in Aktien und ETFs investieren und damit langfristig höhere Renditen erzielen als mit dem guten alten Sparbuch. Dabei profitiert ihr von kostenlosen Sparplänen, Steuervorteilen und der Kostenerstattung für ausgewählte ETFs.
Bedenkt aber: Das eingezahlte Geld gehört rechtlich von Anfang an eurem Kind und geht mit der Volljährigkeit vollständig in dessen eigene Verfügung über. Wenn das für euch kein Problem ist, bekommt ihr bei Trade Republic ein günstiges Kinderdepot mit allem, was ihr für den langfristigen Vermögensaufbau braucht.
Wenn ihr dagegen auch nach dem 18. Geburtstag bestimmen wollt, was mit dem Geld passiert, solltet ihr lieber im eigenen Namen sparen. So oder so solltet ihr mit eurem Kind frühzeitig über Geld und Geldanlage sprechen, damit es später verantwortungsvoll mit dem angesparten Vermögen umgehen kann.











